Banknoten und Fälschungsbekämpfung

In jedem Land gibt es rechtliche Einschränkungen bezüglich der Reproduktion von Banknotenmotiven. Das Fälschen einer Währung ist ein Verbrechen. Die Einschränkungen sind von Land zu Land unterschiedlich, in einigen Ländern ist jegliche Reproduktion von Banknotenmotiven – selbst zu künstlerischen Zwecken oder Werbezwecken – streng verboten. Auch in den Ländern, die eine eingeschränkte Verwendung von Banknotenmotiven erlauben, gibt es besondere Regeln und Anforderungen. Diese Website bietet Informationen zur Reproduktion von Banknotenmotiven und Links zu länderspezifischen Websites mit weiteren Hinweisen.

Insgesamt gesehen ist der wirtschaftliche Verlust für die Gesellschaft durch Bargeldfälschungen im Allgemeinen gering. Zu denjenigen, die am meisten durch Fälschungen geschädigt werden, gehören Einzelpersonen und Geschäfte, da sie keine Rückerstattungen für gefälschte Banknoten erhalten. Zudem kann Falschgeld das Vertrauen in das Zahlungssystem untergraben, wenn in der Öffentlichkeit Unsicherheit darüber entsteht, ob bei Transaktionen Bargeld angenommen werden kann.

Die Zentralbank-Arbeitsgruppe für die Fälschungsbekämpfung (Central Bank Counterfeit Deterrence Group, CBCDG) ist für diese Website verantwortlich. Die CBCDG hat das so genannte Counterfeit Deterrence System (CDS) entwickelt, um zu verhindern, dass PCs und Geräte bzw. Software zur digitalen Bildbearbeitung zur Fälschung von Banknoten verwendet werden. Das System wurde von Hardware- und Softwareherstellern freiwillig implementiert und verhindert, dass mittels PCs oder Geräten zur digitalen Bildbearbeitung das Bild einer geschützten Banknote erfasst oder reproduziert wird. Diese Technologie ist jedoch nicht in der Lage, den Nutzer eines PCs oder von Geräten zur digitalen Bildbearbeitung ausfindig zu machen.

Um Informationen über ein bestimmtes Land oder ein Banknotenmotiv, das Sie verwenden wollen, zu erhalten, klicken Sie auf die entsprechende Region auf der Weltkarte oder wählen Sie die entsprechende Region, das entsprechende Land oder die jeweilige Währung aus der Liste aus.

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Regionen:

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EUR – Euro Andorra, Belgien, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich (einschließlich Französisch-Guyana, Guadeloupe, Martinique, Mayotte, Réunion, St. Pierre und Miquelon sowie die Französischen Süd- und Antarktisgebiete), Griechenland, Irland, Italien, Kosovo, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, Montenegro, die Niederlande, Österreich, Portugal, San Marino, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Vatikanstadt und Zypern. Bulgarisch, Dänisch, Deutsch, Englisch, Estnisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Irisch, Italienisch, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Maltesisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Slowenisch, Spanisch, Tschechisch, Ungarisch

Zuständige Bank oder Behörde:

Kontakt:

Links:

Europäische Zentralbank Banknotenabbildungen in hoher Auflösung für professionelle Nutzer

Rechtlicher Rahmen

Beschluss EZB/2013/10 vom 19. April 2013 über die Stückelung, Merkmale und Reproduktion sowie den Umtausch und Einzug von Euro-Banknoten (ABl. L 118 vom 30.4.2013, S. 37)

Leitlinie EZB/2003/5 vom 20. März 2003 über die Anwendung von Maßnahmen gegen unerlaubte Reproduktionen von Euro-Banknoten sowie über den Umtausch und Einzug von Euro-Banknoten (ABl. L 78 vom 25.3.2003, S. 20)

Banknotenabbildungen in niedriger Auflösung

Allgemeine Informationen über die Reproduktion von Banknoten:

Die Verunstaltung dieser Währung ist strafbar.

Reproduktionen dieser Währung dürfen nicht in einem Anstoß erregenden Zusammenhang gezeigt werden, z. B. als Teil von pornografischem oder Gewalt verherrlichendem Material. Reproduktionen sind ebenfalls verboten, soweit sie gegen die für Euro-Banknoten geltenden Urheberrechtsvorschriften verstoßen.

Artikel 1 der Leitlinie EZB/2003/5 legt die Kriterien für unerlaubte Reproduktionen fest. Artikel 2 des Beschlusses EZB/2013/10 legt die Kriterien für unrechtmäßige Reproduktionen von Euro-Banknoten fest. Solche Reproduktionen sind grundsätzlich untersagt. Artikel 2 Absatz 3 des Beschlusses legt die Kriterien für Reproduktionen fest, die als rechtmäßig gelten und für die deshalb keine Genehmigung vorgeschrieben ist. Bei Fällen, die diesen Kriterien nicht entsprechen, muss eine Bestätigung hinsichtlich der Einhaltung der Reproduktionsvorschriften beantragt werden.

Reproduktion in den Printmedien:

Hier gelten einige Einschränkungen. Einschränkungen hinsichtlich der Größe variieren beispielsweise je nachdem, ob die Reproduktion eine oder beide Seiten der Banknote wiedergibt. Generell müssen die Vorschriften des Beschlusses EZB/2013/10 und der Leitlinie EZB/2003/5 eingehalten werden, damit eine Reproduktion rechtmäßig ist.

Reproduktion in den elektronischen Medien:

Für öffentlich zugängliche digitale Bilder darf eine Banknote reproduziert werden, sofern die folgenden zwei Kriterien erfüllt sind:

  • Die Auflösung des Bildes beträgt maximal 72 dpi.
  • Das Wort „SPECIMEN” ist in einer kontrastierenden Farbe quer über die Reproduktion gedruckt. Die Abmessungen des Wortes „SPECIMEN“ müssen mindestens 75 % der Länge und 15 % der Breite der Reproduktion betragen.